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Das Mysterium von Herxheim: Wurde ein ganzes Dorf ausgeschlachtet?

Das Mysterium von Herxheim: Wurde ein ganzes Dorf ausgeschlachtet?


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Ab 5300 v. Chr. entwickelte sich im südwestdeutschen Raum Herxheim eine linearbandkeramische oder bandkeramische Kultur (LBK), die man als idyllische steinzeitliche Siedlung bezeichnen könnte. Die Häuser waren die gleichen, die rudimentären Farmgrundstücke waren die gleichen, das kleine Dorf schien relativ sicher vor Eindringlingen und Raubtieren zu sein. Doch irgendwann um 4950 v. Chr. verschwand die Gemeinde abrupt. Die Stadt wurde verlassen und hinterließ zerbrochene Keramik, Hunderte von geschlachteten Leichen und einen riesigen Haufen Knochen. Heute sind sich die Forscher nicht sicher, was passiert ist, aber Anzeichen deuten darauf hin, dass eine Zunahme ritueller Opfer und möglicherweise Kannibalismus damit zu tun haben.

Karte des Standorts Herxheim. ( thisbonesofmine.wordpress.com)

Im Jahr 2009 wurde bei einer archäologischen Ausgrabung eines steinzeitlichen Dorfes ein Massengrab mit Hunderten von menschlichen Überresten freigelegt, das mindestens 500 und möglicherweise über 1.000 Menschen gehörte. Die Knochen stammten von Männern, Frauen und Kindern sowie von Säuglingen und Föten. Werkzeugspuren an den Knochen zeigen, dass das Fleisch sorgfältig abgekratzt wurde, während größere Knochen gebrochen wurden, möglicherweise um an das Mark zu gelangen. Sogar die Schädel wurden gebrochen, um die Gehirne besser zu extrahieren.

  • Archäologen entdecken Beweise für prähistorische Massaker: Gebrochene Knochen, zertrümmerte Schädel
  • Menschliche Knochen zeigen, dass Azteken rituellen Kannibalismus praktizierten

Die Schlachtungen fanden alle kurz nach dem Tod der Opfer statt und wurden eindeutig von jemandem durchgeführt, der wusste, was sie taten. Obwohl das Schlachten mit den gleichen praktizierten Techniken des Schlachtens von Rindern oder Schafen durchgeführt wurde, ist nicht sicher, was aus dem menschlichen Fleisch wurde. Einige glauben, dass die Dorfbewohner von Herxheim das Fleisch gegessen haben; andere sagen, dass es als Teil des Rituals zusammen mit den Knochen begraben worden wäre.

Archäologe, der das Begräbnis entdeckt. ( museum-herxheim.de)

„Wir gehen davon aus, dass die Zahl der Toten doppelt so hoch ist“, sagt Andrea Zeeb-Lanz, Projektleiterin des Amtes für Denkmalpflege in Herxheim. Eine so große Zahl ist für ein kleines Dorf mit nur 10 Gebäuden sehr eigenartig. Die Datierung durch Kohlenstoff-14-Analyse bestätigt, dass die am Standort Herxheim gefundenen Knochen die letzten bekannten Bewohner dieser Siedlung sind. Die Analyse der in der Grube gefundenen Artefakte hat jedoch ergeben, dass die Opfer keine Eingeborenen des Dorfes waren. Sie kamen aus ganz Europa, einschließlich der Moselregion (ca. 100 km entfernt) und der Elberegion (ca. 400 km). Experten haben diese Anomalie aus den Scherben von Keramik, oft sehr feine Keramik, abgeleitet, die zwischen den Rippen jedes Opfers liegen. Die Keramik war außergewöhnlich gut verarbeitet, aber absichtlich in Stücke geschlagen. Die Scherben sowie neue Steinklingen und Mühlsteine ​​wurden mit den gebrochenen Knochen vermischt und in die Grube geworfen. Die Toten wurden nicht im Kampf getötet, sie waren nicht kränklich und sie waren nicht unterernährt. Viele waren noch nicht einmal alt.

„Man könnte sich auch vorstellen, dass Menschen freiwillig hierher kommen und rituell geopfert werden“, sagt Zeeb-Lanz.

Herxheimer Begräbnis ( thisbonesofmine.wordpress.com)

Niemand ist sich sicher, wie ein so kleines Dorf in so kurzer Zeit, vielleicht 50 Jahren, so populär werden konnte. Dass über 1000 Menschen über weite Strecken nach Herxheim pilgerten, ist eine logistische und kommunikative Meisterleistung. Aber 4950 v. Chr. endete alles, was die Menschen nach Herxheim zog, abrupt.

„50 Jahre sind das Maximum“, sagte Zeeb-Lanz. "Es hätte alles in nur zwei Jahren oder sogar fünf Wochen passieren können."

  • 100.000 Jahre alte Oberschenkelknochen eines Kindes in China zeigen Bissspuren
  • Entdeckung der Enthauptung enthüllt grauenhafte Praktiken der alten Inkas

Forschungsleiterin Zeeb-Lanz glaubt, dass die Antwort auf das Herxheim-Rätsel in den Schädeln der Opfer liegt. Das Brechen der Schädel wurde von geübter Hand vollendet. Nach dem Abschälen der Haut wurde jeder Schädel vorsichtig gebrochen, so dass das untere Drittel entfernt wurde und eine Art Kappe oder Trinkgefäß zurückblieb. Angesichts der Zerbrechlichkeit menschlicher Schädel und der grundlegenden Steinwerkzeuge, die der Metzger zur Verfügung hatte, konnte dies nur ein Experte tun. Die Schädelkappen/-tassen wurden dann mit komplizierten Symbolen geschnitzt. Historiker können die Bedeutung dieser Markierungen nicht entschlüsseln, es ist jedoch klar, dass die Menschen nicht aus Hunger getötet wurden. Es war Teil einer Art Ritual, höchstwahrscheinlich von religiöser Bedeutung. Alle Schädel wurden an einem Ort zusammengestapelt gefunden.

Schädel in der Ausgrabungsstätte Herxheim gefunden. ( CC BY-SA 3.0 )

„Aber wahrscheinlich hat niemand davon getrunken. Die Kanten sind auch heute noch so scharf, dass man sich daran die Lippen schneiden würde“, sagt Zeeb-Lanz. „Je mehr Forschung betrieben wird, desto mysteriöser wird dieser Ort.“

Viele aufsehenerregende Artikel, die auf Herxheim veröffentlicht wurden, proklamieren Kannibalismus, aber der Leiter der Ausgrabungen, Zeeb-Lanz, warnt vor solch erstaunlichen Schlussfolgerungen. „Wir dürfen nicht vergessen, dass dies keine riesige Siedlung war. Wer soll das alles gegessen haben?“


Die Geschichte hinter dem Verschwinden von Menschen aus dem Dorf Anjikuni

Der Legende nach ging der kanadische Pelzfänger Joe Labelle in einer Vollmond-Winternacht im November 1930 zum Dorf Anjikuni am Ufer des Anjikuni-Sees in der Region Kivalliq, Nunavut, Kanada.

Zu seinem Entsetzen sah er im Dorf weder eine einzige Person noch ein Tier. Labelle war während seiner Reisen oft im Dorf gewesen, um Schutz zu suchen. Er habe dort etwa 2000 bis 2500 Menschen gesehen.

Er war von den Dorfbewohnern immer herzlich willkommen geheißen worden. Jetzt konnte er niemanden mehr sehen. Dann überprüfte er jede einzelne Hütte und fand Lebensmittelvorräte und Proviant. Er fand auch die Kleidung der Dorfbewohner in ihren Häusern. Sogar ihre Gewehre waren an den Seiten der Tür versteckt.

Er sah sogar mit Essen gefüllte Töpfe an langen kalten Feuern hängen. Die Kajaks standen auch außerhalb der Häuser. Es gab keine Spuren im Schnee, die einen Hinweis darauf gegeben hätten, wohin die Inuit gegangen waren.

Schockiert ging Labelle zum nächsten Telegrafenamt und schickte eine Nachricht an die kanadische Bergpolizei. Die Polizei traf ein und durchsuchte das Dorf gründlich.

Was sie später fanden, war erschreckend. Jedes Grab auf der Begräbnisstätte des Dorfes war leer. Etwas abseits des Dorfes fanden sie sieben verhungerte Schlittenhunde, die unter dem Schnee begraben waren.

Inuit anderer Dörfer berichteten, ein blaues Licht gesehen zu haben, das später in der Dunkelheit verblasste. Viele Untersuchungen wurden durchgeführt. Die Recherche ergab, dass das Dorf wahrscheinlich etwa zwei Monate vor Joes Entdeckung verlassen war. Niemand kannte oder fand eine Spur von den Inuit.

Labelle beschrieb Reportern seine erschütternde Entdeckung:

„Ich habe sofort gespürt, dass etwas nicht stimmt… Angesichts der halbgaren Speisen wusste ich, dass sie bei der Zubereitung des Abendessens gestört wurden.

In jeder Kabine fand ich ein Gewehr neben der Tür gelehnt und kein Eskimo geht ohne seine Waffe nirgendwo hin… Ich habe verstanden, dass etwas Schreckliches passiert ist.“

Bei der Untersuchung wurde behauptet, dass die Geschichte des mysteriösen Verschwindens nicht wahr sei. Es hieß, Joe Labelle sei neu im Land und er habe diesen Ort noch nie besucht.

Die Einwohnerzahl kannte er nie. Tatsache ist jedoch, dass die Mounties an der Küste von Anjikuni leere Häuser mit Kleidung und Lebensmitteln vorfanden.

Die Frage ist also, wo die Menschen verschwanden und ihre wichtigsten Vorräte und wertvollen Gewehre zurückließen.

Der Fall des verschwindenden Anjikuni-Stammes wird unter den Akten der ungelösten Fälle gestapelt.


Resident Evil Village Rezension

Eine grimmig schöne Sammlung von Killer-Horror-Set-Pieces mit einigen der denkwürdigsten grotesken Feinde in der Geschichte von Resi.

Was ist es? Ein First-Person-Survival-Horror-Spiel.
Erwarte zu zahlen £50/$60
Entwickler Capcom
Herausgeber Inhouse
Bewertet am RTX 2080 Super, Intel i7-9700K, 16 GB RAM
Mehrspieler Wird später hinzugefügt
Verknüpfung Offizielle Seite

Resident Evil Village beginnt mit einer häuslichen Glückseligkeit, in der unser Held Ethan Winters (der aus Resident Evil 7 zurückkehrt) und seine Frau Mia das Abendessen vorbereiten und sich um ihr neugeborenes Baby Rosemary kümmern. Dann passiert etwas Schlimmes&ndashich verrate nicht was, denn es ist ziemlich schockierend&mdasund bald findet sich Ethan in einem abgelegenen Dorf in einem Schneesturm wieder, auf der Suche nach seinem entführten Kind. Es ist ein scharfes, plötzliches Intro, aber ein effektives, das sofort den Einsatz hoch setzt und den brutalen, sadistischen Ton von Village festlegt.

Es wird nie explizit erwähnt, wo sich das Dorf befindet, von dem das Spiel seinen Namen hat, aber einige Hinweise deuten darauf hin, dass es irgendwo in den winterlichen Bergen Rumäniens liegt. Das Dorf selbst ist eine heruntergekommene, marode Ansammlung von Holz- und Backsteinhäusern, Bauernfeldern und vereinzelten Kirchen. Darüber thront eine gotische Burg mit riesigen Türmen, die sich in den Nebel ragen, und es gibt auch Spuren antiker Ruinen, die auf eine lange und seltsame Geschichte hinweisen. Es ist eine großartige Kulisse, voller Atmosphäre, Bedrohung und Mysterium – ein Ort, an dem ich jede dunkle, schmuddelige Ecke erkunden wollte.

Ethan ist ein langweiliger Typ, der immer verwirrt zu sein scheint und nie etwas Interessantes zu sagen hat. Das macht ihn zu einem etwas unauffälligen Protagonisten, aber seine extreme Normalität tut erhöhen die Exzentrizität der vielen seltsamen Bewohner des Dorfes. Die Baker-Familie des vorherigen Spiels war ein relativ geerdeter Haufen von Ghulen, aber hier hat Capcom die Monstrosität seiner Antagonisten ernsthaft gesteigert. Auf der Jagd nach Rose trifft Ethan auf einen unglaublich großen und glamourösen Vampir, einen seltsamen mutierten Fischmann, eine Killer-Porzellanpuppe und andere Verrückte.

Was ich an Village liebe, ist, dass es sich nie darauf einlässt, nur eine Art Horrorspiel zu sein. Die Höhle jedes Schurken bietet eine ganz andere Interpretation des Genres, von atemlosem, actiongeladenem Überleben gegen Horden von Feinden bis hin zu einem langsamer brennenden, psychologischen Horror. Es ist ein Spiel voller cooler, einprägsamer Ideen, das ständig clevere, überraschende neue Wege erfindet, um Ihre Herzfrequenz zu erhöhen und Sie aus Ihrer Komfortzone zu holen. Und es schafft es, dies so ziemlich die gesamte Dauer des Spiels aufrechtzuerhalten.

Was ich an Village liebe, ist, dass es sich nie darauf einlässt, nur eine Art Horrorspiel zu sein

Jeder Abschnitt ist so unterschiedlich, dass Village fast das Gefühl einer Horror-Anthologie hat. Zugegeben, dies kann manchmal dazu führen, dass es sich inkonsistent anfühlt, als ob alle Teile fadenscheinig aneinandergereiht wären. Man hat oft das Gefühl, dass Capcom zuerst die Ideen für die vielen brillanten Set-Pieces des Spiels hatte und dann in letzter Minute entschieden hat, wie man sie alle miteinander verbindet. Aber es lohnt sich für die Vielfalt, die dieser Ansatz bietet. Sie wissen wirklich nie, welche neuen Verrücktheiten der Entwickler Ihnen als nächstes entgegenwerfen wird.

Dies macht dies nicht nur zum bisher abwechslungsreichsten Resident Evil, sondern wohl auch zum gruseligsten. Eines der besten Beispiele dafür ist das Herrenhaus von Donna Beneviento, einer Puppenmacherin und einer der Herrscherinnen des Dorfes. In ihrem knarrenden, staubigen alten Haus&mdash, das mit Dutzenden von unheimlichen, schwarzäugigen Puppen in verschiedenen baufälligen Zuständen übersät ist&mdash, wirst du durch eine Reihe von brillant konstruierten Momenten des unauffälligen, entsetzlich angespannten Horrors gezwungen, die in einer Begegnung gipfeln, die vielleicht die gruseligste sein könnte einzigen Moment in der Geschichte von Resident Evil.

In einem anderen Abschnitt werden Sie von Lady Dimitrescu gejagt, der bereits erwähnten hochfliegenden Vampirin. Ihr Schloss aus dem 15. Jahrhundert ist ein opulentes Labyrinth aus kunstvollen, vergoldeten Korridoren und schattigen Salons, die aufwendig dekoriert und von Kerzen sanft beleuchtet werden. Es ist eine unglaublich stimmungsvolle Kulisse, und die imposante Lady D, die sich auf Sie niederschlägt (die sich durch Türen quetscht, die für sie viel zu klein sind), ist aufregend nervenaufreibend. Während sie verfolgt, müssen Sie nach Objekten suchen, um das Haupttor zu öffnen, was einige leichte Rätsel beinhaltet und im wahren Resi-Stil das Gebäude mental kartiert.

Castle Dimitrescu ist vielleicht die beste Präsentation der beeindruckenden Grafik von Resident Evil, aber das gesamte Spiel ist einfach obszön hübsch. Die Umgebungen sind detailreich und atemberaubend beleuchtet, mit einer fühlbaren Schmutz- und Texturschicht auf jedem Objekt und jeder Oberfläche. Es läuft flüssig, auch bei hohen Auflösungen, und Raytracing sorgt für wunderschöne Beleuchtung und Reflexionen. Spektakulär sind auch die Charaktermodelle, deren ausdrucksstarke, überzeugende Animationen die Darsteller auf schreckliche Weise zum Leben erwecken. Die englische Sprachausgabe ist ein wenig dämlich, aber das passt größtenteils zu diesen absurden, egomanischen Charakteren.

Das Schloss und das Herrenhaus des Puppenmachers gehören zu den denkwürdigsten Versatzstücken der Serie. Aber ich wünschte, sie hätten aus einigen mehr herausgeholt. In gewisser Weise schätze ich, wie Capcom dem Drang widersteht, seine Ideen trocken zu melken und sie enthusiastisch beiseite zu werfen, um dem Spieler etwas Neues zu präsentieren. Dadurch fühlt sich alles frisch und unvorhersehbar an. Aber gelegentlich erreichte ich das Ende einer dieser Sequenzen und dachte: "Ist es das?" Manchmal wünschte ich mir nur, das Spiel würde mir mehr Zeit geben, alles aufzusaugen, bevor ich mich in den nächsten Raum des Spukhauses schubse.

Anderswo ist das Grauen unmittelbarer. Während Resident Evil 7 eine Art von regulären Feinden hatte, bietet das schlammartige Molded&mdashVillage eine Reihe wilder Schrecken namens Lycans. Diese wilden, knurrenden Kreaturen gibt es in verschiedenen Formen, und Sie müssen Ihre Taktik regelmäßig ändern, um sie zu bekämpfen. Der normale Grunzer Lycan ist nicht übermäßig mächtig, aber er ist agil und athletisch, kann dich aus der Ferne plötzlich anspringen und Wände und Leitern erklimmen, was für unterhaltsame dramatische, rasante Schlachten sorgt.

Ich fand die regulären Lykaner zu cartoonartig, um wirklich Angst vor ihnen zu haben, aber spätere Iterationen sind viel einschüchternder. In der zweiten Hälfte von Village gibt es einige wirklich durcheinandergebrachte Kreaturen, darunter zuckende biomechanische Schrecken mit Bohrern für die Arme, Typen mit rostigen Metallstücken, die als provisorische Rüstungen an sie geschraubt sind, und andere ähnlich grimmige Beispiele für Clive Barker-ähnlichen Körper-Horror. Es lässt diese empfindungsfähigen schwarzen Schleimklumpen von RE7 im Vergleich dazu sehr lahm erscheinen.

In der zweiten Hälfte des Dorfes gibt es ein paar wirklich verkorkste Kreaturen

Während ein Großteil von Village auf engstem Raum stattfindet, öffnet es sich manchmal zu größeren Arenen, die mit Blick auf den Kampf gebaut wurden. Hier finden Sie explosive Fässer, um Gruppen von Feinden anzulocken, Dächer zum Erklimmen, Häuser, in die Sie schlüpfen können, und Möbel, die Sie durch Türen ziehen können, um den Strom der Lykaner einzudämmen. Diese Abschnitte sind angenehm hektisch, aber weniger interessant als die Momente, in denen Sie Ihre Waffe nicht viel oder gar nicht abfeuern müssen. Village ist ein anständiger Ego-Shooter, aber wenn Capcom sich auf Atmosphäre und Spannung statt Action konzentriert, ist es ein besseres Spiel.

Allerdings scheint der Entwickler das Interesse an Rätseln fast vollständig verloren zu haben. Es gibt einige in Village, aber sie sind extrem einfach, mit Lösungen, die einem immer direkt ins Gesicht blicken. Als jemand, der die arkanen, verworrenen Rätsel in Resident Evil-Spielen schon immer genossen hat, finde ich dies etwas enttäuschend. Es sorgt für ein schnelleres Spiel mit weniger Unterbrechungen im Erkundungs- und Kampffluss. Aber ich mögen diese Unterbrechungen, und ich habe das Gefühl, Village hätte davon profitieren können, dass es etwas mehr zerebrale Belastungen hätte. Ich bin in den 11 Stunden, die ich gebraucht habe, um es zu beenden, kein einziges Mal stecken geblieben.

Ethan hat nur sehr wenige Verbündete im Dorf, und sie neigen dazu, nicht lange nach seiner Begegnung schrecklich zu sterben. Aber ein mysteriöser Charakter, der als The Duke bekannt ist, ist eine ständige freundliche Präsenz. Er ist ein Kaufmann mit einer seltsam rätselhaften Persönlichkeit und scheint dir immer einen Schritt voraus zu sein. Biegen Sie in einem neuen Bereich um die Ecke und Sie werden ihn dort finden, leise an einer Zigarre paffend und sehnsüchtig auf Ihre Münze wartend. Er verkauft Waffen, Munition, Baupläne und andere hilfreiche Dinge und kauft jeden Schatz, den Sie zufällig aufheben, einschließlich der kristallisierten Überreste von Bossen, die immer einen ordentlichen Preis erzielen.

Der Herzog kann auch Waffen aufrüsten und rohe Zutaten in Mahlzeiten verwandeln, die deine Gesundheit, Verteidigung und Bewegungsgeschwindigkeit dauerhaft erhöhen. Während Sie das Dorf erkunden, werden Sie einer Reihe von Wildtieren begegnen, darunter Schweine, Schafe, Hühner und gelegentlich Fische, die in einem Bach herumplanschen. Wenn du sie erschießt, lassen sie Fleisch fallen, mit dem The Duke dann eines dieser leckeren Feste zaubern kann, die die Werte steigern. Dies ist eine von mehreren optionalen Quests und Ablenkungen, die dazu beitragen, dass sich Village etwas weniger linear anfühlt als im letzten Spiel, auch wenn die Geschichte einem streng vorgeschriebenen Weg folgt.

Die Begegnung mit The Duke gibt mir die gleiche Erleichterung, die ich bekomme, wenn ich in den alten Resident Evil-Spielen einen sicheren Raum finde. Es ist eine Chance, durchzuatmen, sich neu zu gruppieren, Ihr überladenes Inventar aufzuräumen und auf der nahegelegenen Schreibmaschine zu sparen. Ja, Schreibmaschinen sind zurück, aber Sie brauchen keine Farbbänder, um sie zu verwenden. Inventarverwaltung ist ein wichtiger Aspekt in Village, beschränkt sich jedoch auf Waffen, Munition und Gesundheitsgegenstände. In diesem Spiel gibt es keine Boxen mit magischen Gegenständen. Wenn also eine Waffe oder ein anderer sperriger Gegenstand zu viel Platz einnimmt, müssen Sie ihn entweder verkaufen oder bezahlen, um Ihr Inventar zu vergrößern.

Wichtige Gegenstände wie Türschlüssel und Gegenstände, die zum Lösen von Rätseln benötigt werden, nehmen keinen Inventarplatz ein und werden in einem separaten, bodenlosen Menü gespeichert. Schätze nehmen auch keinen Inventarplatz ein, sodass Sie so viele Kristallschädel mit sich herumtragen können, wie Sie möchten. Ich muss zugeben, ich vermisse das alte System, bei dem das Aufheben eines Schlüssels bedeuten kann, eine Waffe oder einen anderen hilfreichen Gegenstand zu opfern. Es bedeutet jedoch weniger Zeit, die in Menüs oder Zurückverfolgen zum Auffinden von Gegenstandsfeldern verbracht wird, was wiederum das Gesamttempo des Spiels erhöht.

Im Vergleich zu RE7 hat Village eine viel interessantere Struktur. Ein großer, offener Platz im Zentrum des Dorfes fungiert als Drehscheibe, von der alle wichtigen Schauplätze des Spiels abzweigen, verschlossen durch eine Reihe von Schlüsseln. Dies ist eine sichere Zone, ähnlich der Haupthalle der Polizeistation von RE2, und Sie besuchen sie häufig. Hier haben Sie einfachen Zugang zu The Duke sowie zu den Eingängen zu den Höhlen jedes Schurken. Das Dorf verbirgt auch mehrere optionale Bereiche, die zusätzliche Story-Details, seltene Schätze und Minibosse enthalten. Dies belohnt Sie dafür, dass Sie sich die Zeit nehmen, abseits der ausgetretenen Pfade zu wandern und zu erkunden.

Obwohl Resident Evil 7 sich wie ein sanfter Neustart anfühlte und die größere Mythologie der Serie nur leicht berührte, enthält Village einige wichtige Enthüllungen, die sich im Nachhinein auf jedes Spiel der Serie auswirken. Wenn Sie ein Fan dieser Geschichten sind und das Gefühl haben, dass die letzten Spiele neue Informationen über dieses Universum und seine Charaktere enthalten haben, wird Village Sie nicht enttäuschen. Aber das Wichtigste ist, dass es keine dieser Resi-Fortsetzungen ist, die Sie mit dummen neuen Überlieferungen bombardieren. Diese Enthüllungen sind groß und wichtig, sitzen aber ruhig im Hintergrund und lassen Ethans Geschichte für sich stehen.

Durch das Beenden der Geschichte wird ein Shop freigeschaltet, in dem Sie eine Auswahl an Extras mit einer Spielwährung kaufen können, die Sie durch das Freischalten von Erfolgen verdienen. Dazu gehört die Rückkehr von The Mercenaries, einem von Fans bevorzugten Arcade-/Zeitangriffsmodus. In Villages Version können Sie zwischen den Runden Gegenstände und Waffen von The Duke kaufen. Aber ansonsten bleibt es dem von Resi 4 popularisierten Modus treu. Es gibt auch einen New Game+-Modus, mit dem Sie Ihre Waffen und Charakter-Upgrades auf ein zweites, härteres Durchspielen übertragen können.

Village kann sich manchmal wie ein halbes Dutzend verschiedener Horrorspiele anfühlen, die zusammengepfercht sind. Aber die Stärke und Vielfalt seiner Ideen, die Qualität der Art Direction und seine düstere Atmosphäre machen das mehr als wett. Es ist ein kühnes und experimentelles Horrorspiel, aber auch eines, das sich an den Ruhm der Vergangenheit und insbesondere an Resident Evil 4 anlehnt. Hier gibt es viele Neuerfindungen von Mikami aus dem Jahr 2005, von den rätselhaften Händler- und Waffen-Upgrades bis hin zur ländlichen Umgebung und korrupten Dorfbewohnern. Aber letztendlich ist Village ein eigenes Spiel mit eigener Identität, und die Elemente, die es aus früheren Fortsetzungen entlehnt, definieren es nie. Dies ist ein hochwertiges Horrorspiel für sich und beweist, dass Resident Evil auch nach 25 Jahren immer noch die Macht hat, zu begeistern, zu überraschen und zu erschrecken.


14 Marple

Hercule Poirot war vielleicht der berühmteste Charakter von Agatha Christie, aber er war nicht der einzige und auch nicht der einzige interessante und fesselnde Detektiv. Miss Marple spielt auch in Christies Romanen eine schlaue alte Dame, die häufig in Krimis verwickelt ist.

Die Show Marple zeigt zwei Schauspielerinnen, die die Rolle übernehmen, und beide bringen ihren eigenen Charme und ihre Einzigartigkeit in die Figur ein. Außerdem gehören die Fälle, in denen Miss Marple vorkommt, zu den interessantesten und kompliziertesten in der Geschichte des britischen Fernsehens.


Tödlicher Grat

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt von a neuer Artikel im New Yorker von Douglas Preston, sowie anschließende Webinar-Diskussion geleitet vom Anthropologen Agustín Fuentes von Preston und der Princeton University und veranstaltet von der School for Advanced Research in New Mexico.

Die Geschichte von Roopkund veranschaulicht die Notwendigkeit mehrerer Beweislinien bei der Untersuchung der Vergangenheit. Allein die Knochen sind rätselhaft: Sie gehören sowohl Männern als auch Frauen, meist jungen Erwachsenen, die in mehreren Kämpfen gestorben zu sein scheinen, vielleicht über Dutzende oder Hunderte von Jahren.

Mündliche Geschichten, die von den Dorfbewohnern in der Nähe überliefert wurden, bieten mehr Aufschluss. Der See liegt auf einem Pilgerweg für Nanda Devi, eine Manifestation der hinduistischen Göttin Parvati. Einer lokalen Legende zufolge verärgerte einst ein entfernter König Nanda Devi, was dazu führte, dass sie in seinem Königreich eine Dürre auslöste. Um die Göttin zu besänftigen, machte sich der König auf eine Pilgerreise, die ihn und sein Gefolge an Roopkund vorbeiführte, im heutigen Bundesstaat Uttarakhand. Aber der törichte König brachte Tänzer und anderen Luxus mit auf die Wanderung, was Nanda Devis Wut noch verstärkte. Sie beschwor einen schrecklichen Hagelsturm herauf und tötete die gesamte Gruppe, so die Legende.

Diese Geschichte ist vielleicht nicht weit von der Wahrheit entfernt. Einige der Opfer in Roopkund haben Schädelfrakturen, die wie das Ergebnis eines stumpfen Traumas aussehen. Forschung hat herausgefunden. Die derzeit beste Vermutung für das, was mit den meisten Toten passiert ist? Sie wurden auf dem Bergrücken über dem See von schrecklichen Stürmen erfasst, von denen einige möglicherweise tödlichen Hagel enthalten haben. Die meisten der Opfer starben wahrscheinlich an Exposition und Unterkühlung. Sie landeten im und um den See, weil ihre Körper entweder bergab rollten oder ihre Überreste bei den häufigen Mini-Lawinen, die am Hang üblich sind, den Hang hinunterrutschten.


China baut ganze Dörfer im Territorium eines anderen Landes

Im Oktober 2015 gab China bekannt, dass im Süden der Autonomen Region Tibet (TAR) ein neues Dorf gegründet wurde, das auf Tibetisch Gyalaphug oder auf Chinesisch Jieluobu genannt wird. Im April 2020 überquerte der kommunistische Parteisekretär der TAR, Wu Yingjie, zwei Pässe, die beide mehr als 14.000 Fuß hoch waren, um das neue Dorf zu besuchen. Dort forderte er die Bewohner – alles Tibeter – auf, „wie Kalsang-Blumen im Grenzland des Schnees Wurzeln zu schlagen“ und „die leuchtende rote Fünf-Sterne-Flagge hoch zu hissen“. Ein Film des Besuchs wurde auf lokalen Fernsehsendern ausgestrahlt und auf die Titelseiten tibetischer Zeitungen geklebt. Außerhalb Chinas wurde nichts darüber berichtet: Hunderte neuer Dörfer werden in Tibet gebaut, und dieses hier schien nicht anders zu sein.

Im Oktober 2015 gab China bekannt, dass im Süden der Autonomen Region Tibet (TAR) ein neues Dorf gegründet wurde, das auf Tibetisch Gyalaphug oder auf Chinesisch Jieluobu genannt wird. Im April 2020 überquerte der kommunistische Parteisekretär der TAR, Wu Yingjie, zwei Pässe, die beide mehr als 14.000 Fuß hoch waren, um das neue Dorf zu besuchen. Dort forderte er die Bewohner – alles Tibeter – auf, „wie Kalsang-Blumen im Grenzland des Schnees Wurzeln zu schlagen“ und „die leuchtende rote Fünf-Sterne-Flagge hoch zu hissen“. Ein Film des Besuchs wurde auf lokalen Fernsehsendern ausgestrahlt und auf die Titelseiten tibetischer Zeitungen geklebt. Außerhalb Chinas wurde nicht darüber berichtet: Hunderte von neuen Dörfern werden in Tibet gebaut, und dieses hier schien nicht anders zu sein.

Gyalaphug ist jedoch anders: Es ist in Bhutan. Wu und ein Gefolge von Beamten, Polizisten und Journalisten hatten eine internationale Grenze überschritten. Sie befanden sich in einem 232 Quadratmeilen großen Gebiet, das seit den frühen 1980er Jahren von China beansprucht wurde, aber international als Teil des Bezirks Lhuntse im Norden Bhutans verstanden wurde. Die chinesischen Beamten kamen, um ihren von der Welt unbemerkten Erfolg bei der Ansiedlung von Siedlern, Sicherheitspersonal und militärischer Infrastruktur auf internationalem und historisch als bhutanisch verstandenem Territorium zu feiern.

Über dieses Projekt: Die Forschung zu dieser Geschichte und ihren Karten wurde von Robert Barnett, Matthew Akester, Ronald Schwartz und zwei tibetischen Forschern durchgeführt, die anonym bleiben wollten. Produziert als Teil eines laufenden kollaborativen Forschungsprojekts zu politischen Entwicklungen zu Tibet unter Verwendung von Material aus offiziellen chinesischen Medienberichten, chinesischen Blogs, Berichten der bhutanischen Nationalversammlung, indischen Medienberichten und Open-Source-Kartendiensten wie OpenStreetMap und Map With AI. Hinweis: Links in dieser Geschichte beziehen sich hauptsächlich auf chinesisch oder tibetischsprachige Medienberichte. Ortsnamen werden, soweit bekannt, je nach Verwendung in Bhutan angegeben oder aus tibetischen Übersetzungen chinesischer Berichte entnommen, die möglicherweise unzuverlässig sind. Chinesische Namen sind in den Bildunterschriften in Klammern angegeben.

Dieser Neubau ist Teil einer großen Initiative des chinesischen Präsidenten Xi Jinping seit 2017, die tibetischen Grenzgebiete zu befestigen, eine dramatische Eskalation in Chinas langjährigen Bemühungen, Indien und seine Nachbarn entlang ihrer Himalaya-Grenzen auszumanövrieren. In diesem Fall braucht China das Land, das es sich in Bhutan ansiedelt, nicht: Es soll die bhutanische Regierung zwingen, Territorien abzutreten, die China anderswo in Bhutan will, um Peking im Kampf mit Neu-Delhi einen militärischen Vorteil zu verschaffen. Gyalaphug ist jetzt eines von drei neuen Dörfern (zwei bereits besetzt, eines im Bau), 106 Meilen neuer Straßen, ein kleines Wasserkraftwerk, zwei Verwaltungszentren der Kommunistischen Partei, eine Kommunikationsbasis, ein Lager für Katastrophenhilfe, fünf Militär- oder Polizeiaußenposten, und was man für einen großen Signalturm, eine Satellitenempfangsstation, eine Militärbasis und bis zu sechs Sicherheitsstandorte und Außenposten hält, die China in angeblichen Teilen von Lhodrak in der TAR errichtet hat, die sich jedoch in der Tat befinden weit nördlich von Bhutan.

Dabei handelt es sich um eine Strategie, die provokanter ist als alles, was China in der Vergangenheit an seinen Landgrenzen getan hat. Die Besiedelung eines ganzen Gebietes innerhalb eines anderen Landes geht weit über die vorgeschobenen Patrouillen und den gelegentlichen Straßenbau hinaus, die 1962 zum Krieg mit Indien, 1967 und 1987 zu militärischen Zusammenstößen und 2020 zum Tod von 24 chinesischen und indischen Soldaten führten , es verstößt offen gegen die Bedingungen des Gründungsvertrags Chinas mit Bhutan. Es ignoriert auch jahrzehntelange Proteste der Bhutanesen gegen Peking wegen weitaus kleinerer Verstöße an anderen Orten an den Grenzen. Indem Peking seine provokative Taktik im Südchinesischen Meer im Himalaya widerspiegelt, riskiert es seine Beziehungen zu seinen Nachbarn, deren Bedürfnisse und Interessen es immer respektiert, und gefährdet seinen weltweiten Ruf.

Das Hauptverwaltungsgebäude in Gyalaphug, gesehen im Jahr 2020. Auf dem Schild über dem Gebäude steht: „The Party and Serve-the-Masses Center“.
Wu Yingjie, der Parteisekretär der TAR, trifft im April 2020 Dorfbewohner vor dem Büro der Dorfverwaltung in Gyalaphug. Tibet Daily TV Screenshots

Chinas mehrstufige Bauoffensive in Bhutan ist von der Außenwelt fast völlig unbemerkt geblieben. Bhutan muss es wissen, und andere Regierungen in der Region wissen wahrscheinlich, dass China an den nördlichen Grenzen Bhutans aktiv ist, aber möglicherweise nicht das volle Ausmaß dieser Aktivitäten erkannt oder sich entschieden hat, zu schweigen. In offiziellen tibetisch- und chinesischsprachigen Zeitungsberichten, die in China veröffentlicht wurden, in chinesischen sozialen Medien und in chinesischen Regierungsdokumenten versteckten sich jedoch Informationen über die Fahrt. Diese chinesischen Berichte haben einen Haken: Sie erwähnen nie, dass diese Bauarbeiten, bestätigt durch Satellitenbilder, in umstrittenem Gebiet stattfinden, geschweige denn in Bhutan.

China hat schon früher versucht, Straßen nach Bhutan zu bauen – aber hauptsächlich in seinen westlichen Gebieten und mit begrenztem Erfolg. Im Jahr 2017 löste Chinas Versuch, eine Straße über das Doklam-Plateau im Südwesten von Bhutan neben der Trijunction mit Indien zu bauen, einen 73-tägigen Kampf zwischen Hunderten von chinesischen und indischen Truppen aus und musste aufgegeben werden. Im vergangenen November berichtete ein indisches Medienunternehmen, dass die chinesische Regierung ein Dorf namens Pangda in einem subtropischen Wald direkt an der südwestlichen Grenze von Bhutan gebaut habe. (China bestritt die Behauptung.) Es ist jedoch möglich, wie einige Analysten spekuliert haben, dass Bhutan dieses Territorium stillschweigend an China abgetreten, es aber nicht der Außenwelt mitgeteilt hat.

Die Arbeiten an Gyalaphug begannen jedoch fünf Jahre früher als Pangda, sind in ihrer Entwicklung weit fortgeschrittener und umfassen die Besiedlung ganzer Distrikte, nicht nur eines einzelnen Dorfes. Der Fall Gyalaphug beinhaltet jedoch eine andere Dimension, die weitaus sensibler ist: Er liegt in einem Gebiet von außergewöhnlicher religiöser Bedeutung für Bhutan und seine Bevölkerung.

Von China beanspruchte Gebiete in Bhutan

China beansprucht vier Gebiete im Westen von Bhutan, drei im Norden und Sakteng im Osten. Die Gebiete, die es im Norden aktiv beansprucht, sind Beyul Khenpajong und das Menchuma-Tal, obwohl offizielle chinesische Karten auch das Chagdzom-Gebiet als Teil Chinas zeigen. Seit 1990 bietet China an, 495 Quadratkilometer (191 Quadratmeilen) seiner Ansprüche im Norden aufzugeben, wenn Bhutan 269 Quadratkilometer (104 Quadratmeilen) seines Territoriums im Westen (Teile von Doklam, Charithang, Sinchulungpa, Dramana und Shakhatoe) nach China. Bhutan gab seinen Anspruch auf das Gebiet von Kula Khari (oft als Kulha Kangri geschrieben) in den 1980er Jahren oder kurz danach auf und führte seinen früheren Anspruch auf einen kartographischen Fehler zurück.

Hinweis: Ortsnamen werden entsprechend der Verwendung in Bhutan zuerst angegeben, gefolgt von chinesischen Namen in Klammern. Chinesische Namen für beanspruchte Gebiete stimmen selten mit lokalen bhutanischen Namen überein, die hier nur zur Orientierung angegeben werden. China hat keine Karte veröffentlicht, die das beanspruchte Gebiet im Gebiet von Sakteng zeigt, und eine minimale Schätzung des von China beanspruchten Gebiets ist hier gezeigt. Außenpolitische Karte basierend auf Forschungen von Robert Barnett und seinem Team

Dieses Gebiet, das traditionell als Beyul Khenpajong bekannt ist, ist einer der heiligsten Orte in Bhutan, wo die Mehrheit der Bevölkerung tibetisch-buddhistischen Traditionen folgt. Das Wort Beyul means “hidden valley,” a term used in traditional Tibetan literature for at least seven areas high in the Himalayas ringed by mountain ridges and, according to legend, concealed by the legendary tantric master Padmasambhava in the eighth century and only discoverable by those with heightened spiritual powers. The Beyul Khenpajong is the most famous such valley in Bhutan, described in Bhutanese literature and myth since at least the 15th century. Jigme Namgyal, the father of the first king of Bhutan’s current ruling dynasty, was born on the eastern perimeter of the Beyul, only 75 miles as the crow flies northeast of Bhutan’s now-capital, Thimphu. Given its incomparable importance for the Bhutanese and for Tibetan Buddhists in general, no Bhutanese official would ever formally relinquish this area to China, any more than Britain would yield Stonehenge or Italy Venice.

Außenpolitik contacted the spokesperson for the Indian Ministry of External Affairs, the Bhutanese mission to the United Nations and the prime minister’s office, and both the Chinese Embassy in Washington and the Ministry of Foreign Affairs in Beijing for a response to this story. We received no response from the Chinese government, which rarely comments on stories before publication. The Indian government said it had no comment. The Bhutanese government did not respond to multiple inquiries.

In the face of raw Chinese power, Bhutan appears to have chosen to maintain what the Bhutanese political commentator Tenzing Lamsang has previously characterized as a “disciplined silence.” As a “small country stuck between two giants,” he said, Bhutan’s strategy is “to avoid unnecessarily antagonizing either side.”

Satellite Evidence of Chinese Development in Northern Bhutan

Slide to view before and after images of the site.

Top: The first road built by China across Bhutan’s northern border runs from Lagyab in Lhodrak (Luozha) county in the TAR to Mabjathang in the Beyul, which is part of Kurtoe in Bhutan’s Lhuntse district. The first image, taken on Dec. 25, 2003, shows the future site of the road the second shows it as it was on Jan. 8, 2021. Work on the road started from Lagyab in 2015, and by 2017 a basic gravel road was open. Bottom: The village of Gyalaphug, 2.5 miles south of Bhutan’s border with China, has been key to China’s settlement of the Beyul. The first image, from December 2003, shows the site long before construction the second shows it in January 2021. Google Earth

Apart from wandering ascetics, seasonal nomads, and a handful of refugees from Tibet in the late 1950s, the Beyul has been uninhabited for centuries. At an average altitude of 12,000 feet, until now it has had no buildings, roads, or settlements apart from two small temples abandoned decades ago, stone huts for shepherds, and perhaps three basic shelters or campsites used by Bhutanese frontier troops. Entering the Beyul from Tibet, now part of China, involves a journey across passes the height of Mont Blanc few other than mountaineers would normally attempt it. The second enclave now being settled by China in northern Bhutan is even higher: The Menchuma Valley, 1.2 miles to the east of the Beyul and 19 square miles in size, is at an altitude of 14,700 feet at its lowest point, apart from one ravine. Like the Beyul, it lies inside the Kurtoe subdistrict of Lhuntse and until now has never had settlements, roads, or buildings.

Bhutan’s border guards are posted in the Beyul each summer, but their task is primarily to defend Bhutanese herders in encounters with their counterparts from Tibet. From the mid-1990s onward, these encounters became more aggressive: The Bhutanese accuse the Tibetans of cattle rustling collecting timber constructing shelters driving huge, consolidated flocks of yaks across traditional Bhutanese grazing lands and demanding that Bhutanese herders pay taxes to them for grazing there.

By 2005, this led Bhutanese herders to withdraw to the south of the Beyul, and the Bhutanese soldiers posted there, who depend on the herders for supplies, went with them to the south, where neither they nor the herders would have known of the construction work in the northern Beyul. In Thimphu, officials probably assumed that these clashes between herders were minor provocations by Beijing. Such incidents had become commonplace in all the areas of Bhutan claimed by China, and there was no precedent suggesting they might escalate to major construction, still less settlement it could hardly have been imaginable that China would take such a step.

Today all of the Menchuma Valley and most of the Beyul are controlled by China. Both are being settled. Together, they constitute 1 percent of Bhutan’s territory if it were to lose them, it would be comparable to the United States losing Maine or Kentucky. If Bhutanese troops try to reenter these areas, they will have to do so on foot and, given the lack of infrastructure on their side, would be immediately beyond the reach of supplies or reinforcements. The Chinese troops would have a barracks close at hand, would be motorized, and would be only three hours’ drive from the nearest town in China.

This map, titled “Illustrative Map of the Border Between China and Bhutan and the Disputed Area (the 1980s),” has been circulating since the 1980s within China. It is annotated with extensive historical details about China’s claims to areas of Bhutan. The map is frequently reproduced and discussed on Chinese websites and in social media. It is not clear where the information used was obtained from, but the level of detail suggests it may have been leaked or obtained from an official source. (Note: In the left corner of this version, it says, “Edited by Leefengw in December 2005.” The right corner says, “Free/liberate Southern Tibet.” These details were evidently added to a later version.)

China’s claim to these areas is recent. Both the Beyul and the Menchuma Valley were shown as parts of Bhutan on official Chinese maps until at least the 1980s. They still appeared as parts of Bhutan on official Chinese tourist maps and gazetteers published in the late 1990s. Still today, even the maps published on China’s official national mapping site, tianditu.gov.cn, vary widely as to which parts of the Beyul are claimed by China and which are not.

China has not publicly explained or even mentioned its claim to the Menchuma Valley, but since the 1980s it has spoken volubly of its claim to the Beyul. At that time, according to a number of Chinese writers and activists, Chinese officials discovered a ruling by the Jiaqing Emperor (reigned 1796-1820) granting grazing rights in the Beyul to herders belonging to the monastery of Lhalung in western Lhodrak in southern Tibet. This document has yet to be seen publicly and has not so far been found in Tibetan records. It may exist, but reciprocal cross-border grazing was the norm in the Himalayas and in the Beyul before the Chinese invasion and annexation of Tibet in the 1950s.

China has long renounced the 19th-century claims by Qing emperors—repeated by Mao Zedong in the 1930s—to sovereignty over Bhutan and other Himalayan states. Relations between China and Bhutan have been amicable since the early 1970s, when Bhutan supported China’s entry into the United Nations. As one Chinese official put it recently, the two countries are “friendly neighbors linked by mountains and rivers.” But as with China’s other Himalayan neighbors, the legacies of colonialism and conflict have left behind uncertain borders. Since 1984, China and Bhutan have held 24 rounds of talks to settle their disagreements over those mountains and rivers, and this April they agreed to hold the 25th round “at an early date.” (The 24th round was held in August 2016, just before the main construction work in the Beyul began.) Bhutan has shown remarkable flexibility in these talks—early on, probably in the 1980s, Thimphu quietly relinquished its claim to the 154-square-mile Kula Khari (sometimes written as Kulha Kangri) area on its northern border with China, describing that claim as due to “cartographic mistakes.”

In December 1998, China signed a formal agreement with Bhutan, the first and so far only treaty between the two nations. In that document, China recognized Bhutan’s sovereignty and its territorial integrity and agreed that “no unilateral action will be taken to change the status quo on the border.” The construction of roads, settlements, and buildings within the Beyul and the Menchuma Valley is clearly a contravention of that agreement.

Detail from the official Tibetan-language map of the TAR, published by the Chinese authorities in 1981. It shows the border of Bhutan with Lhodrak county in Tibet, with the border marked by the Namgung La and the Bod La passes. The Beyul and the Menchuma Valley are south of those passes and so were outside Tibet and China, according to this map. English annotation by Robert Barnett

China’s interests in the Beyul are not primarily about its relations with Bhutan, which Beijing appears to view in terms of opportunities it can offer China in its strategic rivalry with India. In part, Beijing wants Bhutan to open full relations with China, which would allow it to have a diplomatic presence in Thimphu. This would offset India’s influence in Bhutan, an aim that China has largely achieved in Nepal. Bhutan, however, conscious of the fragility of its landlocked position between the two giants of Asia, has continued to avoid opening full relations with any major power apart from India, with which it has long been allied.

But China’s principal aim in the Beyul is clear from its stance in talks with the Bhutanese government: Ever since 1990, China has offered to give up its claim to 495 square kilometers (191 square miles) of the Beyul if Thimphu will give China 269 square kilometers (104 square miles) in western Bhutan. Those areas—Doklam, Charithang, Sinchulungpa, Dramana, and Shakhatoe—lie close to the trijunction with India and are of far greater strategic importance to China than the Beyul, offering China a foothold only 62 miles from India’s geographic weak point, the 14-mile-wide Siliguri Corridor that connects the Indian mainland to its northeastern territories.

Bhutan initially accepted in principle the Chinese offer of a deal over the Beyul. But negotiations stalled over the details of territory China wanted in the west, and Chinese pressure began to increase. In 2004, the incursions escalated: A top Bhutanese official said Chinese soldiers had come to Tshoka La at the southern tip of the Beyul. That summer, the Chinese began building six roads close to Bhutan’s western borders four of the roads crossed into Bhutan. When Bhutan protested, China replied that it was “overreacting” but agreed as a gesture of goodwill to stop the road-building it resumed a year later. For three years from 2006, there were no border talks between the two governments. During this time, there were at least 38 incursions by Chinese soldiers across Bhutan’s western borders and seven formal protests by Thimphu to Beijing.

Chinese officials knew the Beyul to be of great spiritual significance to the Bhutanese. Despite offers from China of substantial economic aid, however, Bhutan did not accept the trade-off: It could not afford to prejudice relations with India. In 2013, before it began construction work in the Beyul, China arranged a joint survey of the valley by Chinese and Bhutanese experts. But this, too, did not lead Thimphu to accept the deal. China stepped up pressure in the western sector further, leading to the Doklam standoff in 2017. Today, China’s offer to trade the Beyul for the western border areas still stands. But with little likelihood of Bhutanese concessions, the Chinese presence in the Beyul could well become permanent.

In Chinese, the term for so-called salami-slicing tactics—slowly cutting off piece by piece of other nations’ territory—is kann shi, or “nibbling like a silkworm.” It’s serious business: The belief that India was gnawing at fragments of China’s territory drove Mao to launch the 1962 Sino-Indian War. And the converse of the phrase is jing tun, “swallowing like a whale.” The small bites of the silkworm can turn into crushing jaws.

For 20 years, China’s nibbling in the Beyul was carried out not by soldiers but by four Tibetan nomads. They were from a village called Lagyab, 4 miles north of the border with Bhutan, and their families had grazed in the Beyul in summers before China annexed Tibet in the 1950s. Since then, as with millions of other Tibetans, their lives, education, and economic prospects have been determined by the Chinese state, and in 1995, they agreed when called on by their village leader to dedicate themselves to the motherland: They were to go and live year-round in the Beyul. Together with 62 yaks, they walked over the passes and set up camp at a site called Mabjathang on the northern bank of the Jakarlung, one of the two major valleys in the Beyul. Scores of articles, interviews, and photographs have since appeared in the Chinese press celebrating the four nomads’ dedication to recovering what “has been the sacred land of our country since ancient times.” They were to remain in the Beyul for the next quarter-century, as China tried and failed to get Bhutan to accept the border trade-off.

In following summers, other herders joined them to carry border markers up to peaks and to paint the Chinese national flag, the hammer and sickle, or the word “China” in Chinese on prominent rocks within the Beyul. On one occasion in 1999, 62 of the herders came together and drove 400 yaks down to the far south of the Beyul to reinforce China’s claim to the area. These actions were the basis of China’s initial pressure on Bhutan to accept its offer of a package deal.

In 2012, China sent a team to carry out the first survey of land and resources in the Beyul. “Since history,” the surveyors wrote in a report for China’s State Forestry Administration on arriving in the Beyul, “no one knows the status of its resources it has been shrouded in a veil of mystery.” A week later, when the survey was completed, they declared that the Beyul was “no longer a mysterious place.” The settlement of the Beyul was about to begin.

Since 2015, China has constructed six new roads in the Beyul (shown here in January 2021) and one in the Menchuma Valley. The roads, which have all been built south of the Bhutanese border (marked in yellow), cover approximately 66 miles so far. Source: Google Earth. Red road outline and labels added by Robert Barnett

In October 2015, workers were brought in from Tibet and parts of China to begin building the road that by mid-2016 would become the first known instance of construction across Bhutan’s northern border and first road to enter the Beyul. Linking Lagyab with Mabjathang, the 29-mile road crossed a 15,700-foot-high mountain pass called the Namgung La into Bhutan. It took two years to complete and cost 98 million yuan ($15 million), according to the Tibet Daily, but cut the journey time from nine hours on foot or horseback to two by car or truck. In 2016, a communications base station was built in Mabjathang. That same year, work began on the construction of buildings at a site 1.2 miles upriver from Mabjathang and 2.5 miles south of the Bhutanese border with Tibet. Officials named the site Jieluobu in Chinese. They seemed unsure what it should be called in Tibetan, writing its name sometimes as Gyalaphug and at other times as Jiliphug. By 2017, as the first houses at Gyalaphug were completed, the number of residents rose to 16.

In January 2017, China’s then-ambassador to India, Luo Zhaohui, visited Bhutan. “I bring a deep appreciation from the Chinese people,” he said. “I am so happy to see the talks on the border have made progress. We maintained peace and tranquility on our border area, and the discussion is going on.” Some 112 miles to the northeast, the road to the Beyul was nearing completion, and Chinese construction crews had started work on building Gyalaphug. In 2017 alone, the Chinese government spent 45 million yuan ($6.9 million) on infrastructure construction in the village, where the remoteness makes everything hugely expensive getting a single bag of cement to Gyalaphug costs 450 yuan ($69).

In October 2018, the village was formally opened, and four new residents arrived, bringing the total to 20. By January 2021, four more blocks had been built for residents, each containing five identical homes, with 1,200 square feet per household. Another 24 households were due to move in during 2020.

Chinese Settlement and Infrastructure in Northern Bhutan

Since 2015, China has established three villages, seven roads, and at least five military or police outposts in the Beyul and the Menchuma Valley. These are documented in official Chinese reports and videos. The other sites shown here are visible on satellite images and are possible security infrastructure or outposts but have not been conclusively identified. Official Chinese maps until at least the 1980s showed its border with Bhutan as running through the Namgung La and Bod La passes but now include the Beyul and the Menchuma Valley as parts of China. (Most official Chinese maps also claim the Chagdzom area.) Bhutan’s definition of the border, which is generally accepted internationally, runs about 2 miles north of the Namgung La.

Border relocation villages Confirmed Chinese security outposts Possible Chinese security sites

Foreign Policy map based on research by Robert Barnett and his team

Explore the Chinese Settlements

Click through the gallery below for details on the 12 sites mapped above.

The village of Gyalaphug (Jieluobu) has been key to the settlement of the Beyul (Baiyu) by China. Clockwise from top left: The first image shows the completion of the first phase of construction in late 2018, with two administrative blocks and two residential ones. Four more rows of houses have since been added. The second image shows villagers, political cadres, construction workers, and security personnel gathering to salute the Chinese flag and sing the national anthem at Gyalaphug on Oct. 1, 2020, China’s National Day. The third, taken in 2020, shows villagers putting Chinese flags above the doorways of homes. The last image, from 2020, shows the doorway of a typical home. Tibet News Broadcasting video screenshot Lhodrak County Party Committee via WeChat Tibet Daily video screenshots
The village of Dermalung (Demalong) is still under construction, sitting 1.2 miles along a road built in 2020 along the Jakarlung Valley after it turns to the south. In November 2020, the Chinese government put out a call for bids to construct the “Demalong Beside-the-Border Relocation Village.” Located at an altitude of 11,900 feet, the project will include “private houses,” “sports facilities,” and “community monitoring.” Clockwise from top left: The first image, from November 2020, shows the construction site and the road along the valley. The second shows a People’s Liberation Army (PLA) captain in Dermalung greeting the visiting party secretary of Lhodrak county, Zhao Tianwu, on April 17. The third image shows the construction site on Nov. 9, 2020, including a block with five houses and 10 other buildings. The final image shows the party secretary of Lhokha municipality, Xu Chengcang, meeting a security team stationed at a nearby outpost on Oct. 6, 2019. Google Earth Minjing Luozha (“Hidden Lhodrak”), Lhodrak county government social media channel Maxar Weishannanguanfang, the official WeChat platform of the Propaganda Department of the Lhokha (Shannan) Municipal Party Committee, TAR
This security post in the Menchuma (Minjiuma) Valley, seen in a satellite image on Feb. 20 and believed to hold Chinese border police, is located at the southern foot of the 16,200-foot-high Bod La pass on Bhutan’s traditional border with Tibet. The Chinese began building a road from Lhodrak in Tibet into the Menchuma Valley in 2017. Work on the road has continued since the initial pass was finished by the end of 2017 and now is far more advanced than the roads in the Beyul, with at least part of it already hard-surfaced, as seen at right in April. Maxar Technologies Minjing Luozha (Hidden Lhodrak), WeChat channel of Lhodrak County Party Committee
The Menchuma Valley (top left), as viewed from the Gang La pass in Bhutan looking north in December 2020, with the Menchuma River gorge in the foreground. The mountains of Lhodrak in Tibet are visible in the background. The farthest arrow marks the Bod La pass, the traditional border, where the new road from Tibet crosses into the Menchuma Valley. The second arrow marks the site of the security outpost at the foot of pass. The road then crosses a high plateau and climbs up the ridge before dropping down into the steep gorge of the Menchuma River. The third arrow marks the site of Menchuma village, built on a ridge 15,400 feet above sea level, 2 miles south of Bhutan’s traditional border with Tibet. The images at top right and bottom left show the party secretary of Lhokha municipality, Xu Chengcang, visiting Menchuma with his team of police and officials in October 2019. Work was already well advanced by November 2020, when the Chinese government put out a call for bids for the construction of Phase 3 of the Menchuma project. The call included building “residential housing, sports facilities, landscaping, community monitoring, and an access control system.” At least 15 families had been moved in by April, and at least 15 more are expected to move in shortly. By early this year, a village-resident cadre team had been installed in the village the image at bottom right shows a meeting it held with the Menchuma village committee and Communist Party branch on April 20. Google Earth Weishannanguanfang, the official WeChat platform of the Propaganda Department of the Lhokha (Shannan) Municipal Party Committee, TAR Minjing Luozha (Hidden Lhodrak), WeChat channel of Lhodrak County Party Committee Office
Mabjathang (Majiatang)—“the peacock plain”—is an area of grazing land on the northern bank of the upper Jakarlung, seen in December 2003 and January of this year. This was the site where four Tibetan nomads lived after they were sent to stake China’s claim to the Beyul in 1995. Clockwise from top left: The original shelter at Mabjathang, shown in the first image from December 2003, can still be seen in the second image, marked with a red square, taken this January. The building marked with a smaller red square was constructed by the nomads soon after 2003, and they lived in it for a further 15 years, until moving to the new village of Gyalaphug in 2018, 1.2 miles east of Mabjathang. The new blue-roofed buildings are identified by unofficial Chinese mappers as used by the military. The final image shows construction work in 2020 in front of the building in which the first four nomads lived until they moved to Gyalaphug. Google Earth Tibet Daily TV screen grab
In 2020, a second road was built linking China to the Beyul, shown here in September 2020. Running southwest from Lagyab township in Lhodrak county, it crosses into the Beyul over a pass called the Choekong La (Qiegongla) and down to the upper Jakarlung (Jigenong) at a location named on Chinese maps as Zhagabu, 5 miles east of Gyalaphug. From there, the road has been extended eastward along the north bank of the river. Beside the new road, two sets of buildings are marked by unofficial Chinese mappers as military sites, shown in the second image, taken in November 2020. Google Earth
Left: At the point where the upper Jakarlung makes a sharp turn to the south, a site that was completely undeveloped in 2003 named on official Chinese maps in Chinese as Qujielong or by others as Semalong, a number of buildings have been constructed, seen here in September 2020. Some maps, drawing on unofficial Chinese mapping data, have marked these buildings as a military installation. Right: A satellite image from September 2020 shows a row of buildings or tents amid construction work 270 yards south of the point where the Jakarlung turns sharply from the east to the south, 1.2 miles north of Dermalung. In September 2020, official Chinese media reported an inspection by officials of “infrastructure” at a location within walking distance of Dermalung called Dejiutang, possibly a reference to this site. Google Earth
The top left image, taken in January, shows the first-ever road into the Pagsamlung Valley, on the western side of the Beyul, built by the Chinese in 2020. The road, not yet complete, runs south from Gyalaphug for 1.9 miles and then crosses over the 15,700-foot-high Ngarab La (Eruola) pass, dropping down into the Pagsamlung Valley 1.9 miles to the southwest. A cluster of buildings, with what appear to be satellite dishes, has been built 2 miles to the southwest of the pass. Later in 2020, a second road was built from a point 4 miles east of Gyalaphug leading from the upper Jakarlung toward the Pagsamlung. In April 2020, Wu Yingjie, the TAR party secretary, inspected the security teams stationed on the Ngarab La. Footage of his visit, shown in the bottom right image, indicates that there are two outposts there—one manned by police, and another by PLA soldiers. Google Earth via Tibet Daily and cited by Baidu as from the Department of Commerce of the TAR
Just north of Gyalaphug and Mabjathang is a ridge, shown in this image from January. In 2020, a road was built up to a point on the ridge (named on some Chinese maps as Mawentang) at 15,400 feet, comprising a fenced-off area with two structures in it and a smaller building to the side. One of the buildings, with a circular pad or structure on the roof, is estimated to be over 130 feet high and is presumably a military installation of some kind. Google Earth
In 2020, the second Chinese road from Lagyab into the Beyul was extended eastward along the upper Jakarlung Valley, as shown in the first image. About a mile eastward from the point where this road enters the valley, it passes a compound with seven rectangular red-roofed buildings arranged around a square. It is presumed to be a military base or barracks, shown in the second image on Nov. 9, 2020. Google Earth and Maxar
In the upper reaches of the Pagsamlung (Basangnong) Valley just below the treeline, shown on Jan. 8, two buildings are visible near Tangwo, where the Bhutanese army had an outpost until at least the late 1970s. Some unofficial maps describe these buildings as a Chinese military outpost, naming it (probably incorrectly) as the Lhalung Lhakhang outpost. The buildings are 1.2 miles south of the new, unfinished road that runs across the Ngarab La pass from Gyalaphug. So far, there is still only a track linking the new road to the buildings in the valley. Google Earth
Near the southern tip of the Beyul, on the east bank of the Pagsamlung River, are the ruins of a temple, identified on some Chinese maps as Lhalung Lhakhang (Lalonglakangsi), 12 miles south of the Bhutanese border, shown here in January. Lhalung Lhakhang is particularly important because, according to the Bhutanese government, China is claiming territory as far south as Tshoka La (Cuogala), a pass that overlooks Lhalung Lhakhang temple from the west. The upper marker shows the remains of another temple, which some sources say was called Tsechu Lhakhang (Cijiuilakang), near the site of a Bhutanese military outpost in the 1980s. In November 2019, Zhao Tianwu, the Lhodrak party secretary, traveled to Lhalung Lhakang and the Pagsamlung hot springs, close to Tshoka La, with a team of 17 police and officials, as shown in the second image. If a Chinese outpost has been set up here, it would be the southernmost position held by Chinese security forces in the Beyul, 9 miles south of the Bhutanese border. Google Earth Minjing Luozha (Hidden Lhodrak), WeChat channel of Lhodrak County Party Committee Office

Gyalaphug was one of more than 600 new villages being built as part of a 2017 policy of “well-off border village construction” in Tibet, though as far as is known the others lie just within China’s borders. Official rhetoric requires their residents to make “every village a fortress and every household a watchpost” and terms their residents “soldiers without uniforms”—their primary task is to guard China’s borders. Satellite images and media photographs show that Gyalaphug is dominated by two double-storied administration buildings, the largest of which has been purpose-built for Communist Party meetings and village assemblies, following an obligatory design across the Tibetan Plateau. The one in Gyalaphug has a signboard on the roof with a hammer and sickle in yellow and the words “The Party and Serve-the-Masses Center” in Chinese and, in much smaller lettering, Tibetan. A giant painting of China’s national flag covers the endwall of one building a flagpole, perhaps 40 feet high, stands in the center of the village and a large red banner says, “Resolutely uphold the core position of General Secretary Xi Jinping! Resolutely uphold the authority of and centralized and unified leadership by the Party Central Committee!”

The actual population of the village is higher than shown in official figures because of temporary residents. They include an estimated 50 construction workers, technical advisors, and security forces, many of them Chinese rather than Tibetans. A special unit from the police agency overseeing borders is based in or near the village. The most important task of this police agency, one officer stationed on the western Tibetan border told a Chinese news agency, is to catch “illegal immigrants”—meaning Tibetans trying to flee to India or Nepal.

The village residents are required to form a joint defense team, probably with the border security police, that carries out patrols of neighboring mountains. A village-based cadre work team lives in the village, with cadres posted there for a year or more at a time, to provide “guidance” to the residents’ village committee and the village branch of the Chinese Communist Party. The team carries out political education of the villagers and helps with practical needs, such as improving techniques for growing mushrooms and vegetables in greenhouses in the village.


The Mystery of Herxheim: Was an Entire Village Cannibalized? - Geschichte

Photo Gallery: Traces of Stone-Age Cannibalism Found in Germany

Archaeologists found just such a pile -- a huge one -- when they were excavating a Stone Age settlement in the small town of Herxheim in south-western Germany. The only difference is that the bones aren't from cattle. Researchers found the carefully scraped remains of some 500 humans, and they haven't even excavated half the site. "We expect the number of dead to be twice as high," said Andrea Zeeb-Lanz, project leader of the Cultural Heritage Agency of the state of Rhineland-Palatinate.

That's a lot of corpses for a tiny Stone Age village. There were 10 buildings at most here in the last phase of the Linear Pottery culture of the European Neolithic Age around 5,000 to 4,950 years BC. The corpses weren't native to this area, researchers have discovered. They came from all over Europe -- from the area of what is now Paris, from the Moselle River 100 kilometers to the northwest and even from the Elbe River valley some 400 kilometers away. The broken bits of pottery lying between their ribs reveal their origin. It's the so-called Linear Pottery that gave the entire population group its name: decorated with linear patterns pressed into the moist clay while it was being made.

The strangers brought only the finest pottery from their home regions -- in many cases even more beautiful than the pottery they placed inside the graves of their own dead at home. But the pottery was smashed to pieces and scattered over the bones, along with brand new millstones and stone blades. Everything was hacked to pieces, broken up, mixed together and poured into pits.

The anthropolgist Bruno Boulestin conducted a close examination of the bone fragments. He published his findings from one pit eight meters long in the latest edition of Antiquity magazine. The pit contained a total of 1,906 bone fragments from at least 10 people. Two of them were infants or still-born children, one was a fetus in the 34th to 36th week of pregnancy, there were two children aged six and 15 and six adults, at least one of whom was male.

All of them -- babies, children, adults -- were butchered by expert hands while the bones were still fresh, as the breaks and cuts show. Boulestin concluded that the human bones bore the same marks as those of slaughtered livestock, and that the dead of Herxheim were prepared as meals. He believes that marks on the bones indicate that body parts were cooked on skewers. His conclusions contradict other researchers who believe the meat was taken off the bones as part of a burial ritual, and wasn't eaten.

No Signs of Battle Wounds

Who were the dead? Conquered enemies perhaps? Probably not, because the bones showed no signs of battle wounds. None of the skulls found was smashed, and there were no arrow heads between the ribs. The dead of Herxheim appear to have been in good health when they died. Their joints weren't worn down, their teech were in exceptionally good condition and there was no sign of malnutrition.

The theory of conquered enemies also seems unlikely given that the small group of Herxheim villagers is unlikely to have vanquished people hundreds of kilometers away and dragged 1,000 of them back to their little hamlet in the space of just 50 years. "One could also imagine that people volunteered to come here and be ritually sacrificed," Zeeb-Lanz told SPIEGEL ONLINE.

So what happed in Herxheim at the start of the fifth millennium BC? It's clear that the hamlet quickly came to fame. It had been a sleepy, uneventful place since the so-called Flomborn Phase around 5,300 years BC. But around the turn of the millennium something happened that caused people from all over Europe to make pilgrimages to this place -- a sensational feat of logistics and communication for that age.

Only 50 Years of Fame

But it didn't last long. By 4,950 BC everything was over. After that there were no more deaths in Herxheim because the settlement ceased to exist. It's a puzzling phenomenon for archaeologists because 50 years is an extremely short time for a place of such significance. "And 50 year is the maximum," says Zeeb-Lanz. "It could all have happened in just two years or even five weeks."

It's clear that it wasn't hunger that drove the inhabitants of this mysterious hamlet to carve up humans. What they did with their victims was part of a ritual, a religious ceremony. This includes the mysterious treatment of human skulls. First the skin was peeled off them. All it took was a cut across the length of the head and the skin could be peeled off the sides. Then a blow to the face at the front and the base of the neck at the back, and two blows each at the sides -- the result looks like a drinking vessel.

"But probably nobody drank from them. The edges are still so sharp today that one would cut one's lips on them," says Zeeb-Lanz. Archeologists found these prepared skulls piled together in one place. "The more research conduct, the more mysterious this place becomes."

But did the Herxheimers really devour the dead? It's impossible to prove that archaeologically. Boulestin is sure they did, but not all members of the excavation team agree with him. Project leader Zeeb-Lanz is careful too: "We mustn't forget that this was no giant settlement. Who is supposed to have eaten all this?"


10 Shanidar 350,000 B.C.

In the Zagros Mountains of Northern Iraq, archaeologists unearthed a Neanderthal murder victim. The specimen, named &ldquoShanidar 3,&rdquo was a 40󈞞 year old and died of a puncture wound to his ninth rib. After testing Paleolithic weapons on goat and pig carcasses, experts determined a lightweight throwing spear caused the damage. Neanderthals had long, heavy stabbing spears, but they did not have projectile technology.

The prime suspect: a modern human. Was it a territorial dispute? An accidental encounter with fatal consequences? Or were the modern humans hungry? Evidence has emerged that modern man cannibalized Neanderthals. Tool marks on Neanderthal jawbones from Les Rois cave in southwestern France match those on slaughtered reindeer remains from the area. Irregular groves in jaws mean one thing: Neanderthal tongues were sliced out&mdasha Paleolithic delicacy. Traces of pollen on remains deep within the Shanidar cave suggest that Neanderthals buried flowers with their dead. In the quest for hominid world domination, who were the real savages?


One rescuer singlehandedly led nine survivors out of the mountains.

Perhaps the most famous of the Donner Party’s saviors was John Stark, a burly California settler who took part in the third relief party. In early March 1847, he and two other rescuers stumbled upon 11 emigrants, mostly kids, who been left in the mountains by an earlier relief group. The two other rescuers each grabbed a single child and started hoofing it back down the slope, but Stark was unwilling to leave anyone behind. Instead, he rallied the weary adults, gathered the rest of the children and began guiding the group singlehandedly. Most of the kids were too weak to walk, so Stark took to carrying two of them at a time for a few yards, then setting them down in the snow and going back for others. He continued the grueling process all the way down the mountain, and eventually led all nine of his charges to safety. Speaking of the incident years later, one of the survivors credited her rescue to “nobody but God and Stark and the Virgin Mary.”


Haunting black-and-white image of wraithlike human holding a candle (which the Anasazi did not have) from “Nasty Witch Rock In Effect! Anasazi & Part 1 Full Sets,” on CVLTNation.com.

Image of Maasaw (aka Másaw), “Maasaw – God of Death,” by Carla Trujillo, collagraph print 2008, on her website.

Image of coprolite (not human) from a PowerPoint presentation (link downloads the PowerPoint file) by Ashley Moore-Rivera.

Image of Navajo Skinwalker (not an Anasazi witch, but they must have looked at least as fearsome) from “Native American Witchcraft- Thomas Scarponi,” March 26, 2013, on PSU.edu (that’s Penn State University).

Image of Darwin vs. Jesus from “BEYOND Evolution vs. Creation,” November 27, 2011, on 3-D Christianity.

Image of End Ethnic Cleansing from “Complicity in Ethnic Cleansing,” by Dr. Ron Forthofer, July 27, 2014, on The Globe Monitor.


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