Chronik der Geschichte

Die zweite Sitzung von Trient

Die zweite Sitzung von Trient


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Das Konzil wurde 1551 für die zweite Sitzung nach Trient zurückgerufen. Auf Drängen Karls V. wurden Protestanten zur Teilnahme eingeladen. Die Protestanten kamen mit zwei Forderungen:

1) Alle Bischöfe sollten vom Gehorsam gegenüber dem Papsttum befreit werden.

2) Die Autorität der Räte sollte dem Papsttum überlegen sein.

Dies war für die Kirche eindeutig inakzeptabel, aber die zweite Sitzung erklärte dies

  • Wallfahrten und Bußgelder sollten aufrechterhalten werden
  • Die Lehre der Transsubstantiation wurde bestätigt
  • Die Gemeinschaft in beiden Formen wurde ebenso verurteilt wie andere Aspekte der protestantischen Sichtweise der Eucharistie.

Dies war eine offensichtliche Ablehnung der Protestanten und führte auch zu einer Erhöhung der absoluten Macht des Papstes. Die zweite Sitzung endete im Jahr 1552 nach dem Zusammenbruch von Karl V. in Deutschland und dem bedrohlichen Vormarsch von Maurice von Sachsen.


Schau das Video: Konzil von Trient (Kann 2022).