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Konzepte des Funktionalismus

Konzepte des Funktionalismus

Eine Reihe von Schlüsselkonzepten untermauern den Funktionalismus. Die primären Konzepte innerhalb des Funktionalismus sind kollektives Gewissen, Wertekonsens, soziale Ordnung, Bildung, Familie, Kriminalität und Devianz sowie die Medien.

Der Funktionsbegriff:

Funktionalistische Soziologen wie Parsons und Durkheim haben sich mit der Suche nach Funktionen befasst, die Institutionen in der Gesellschaft haben können. Ein anderer funktionalistischer Soziologe R. Merton hat jedoch ein Konzept der Funktionsstörung übernommen - dies bezieht sich auf die Auswirkungen jeder Institution, die die Erhaltung der Gesellschaft beeinträchtigt. Ein Beispiel für eine Funktion, die zur Erhaltung der Gesellschaft beiträgt, ist die Funktion der Familie, die Kontinuität der Gesellschaft zu gewährleisten, indem neue Mitglieder reproduziert und sozialisiert werden. Eine andere Institution, die eine wichtige Funktion ausübt, sind Soziologen, die glauben, dass sie zur Erreichung sozialer Solidarität und gemeinsamer Normen und Werte beiträgt. Man könnte jedoch argumentieren, dass sie dies aufgrund der zunehmenden Säkularisierung in den letzten Jahren nicht schafft und daher eine Kluft schafft zwischen Mitgliedern der Gesellschaft, anstatt sie zusammen zu binden (moralischer Kleber).

Kollektives Gewissen und Wertekonsens:

Funktionalisten glauben, dass ohne kollektives Gewissen / gemeinsame Werte und Überzeugungen die Verwirklichung der sozialen Ordnung unmöglich und die soziale Ordnung für das Wohlergehen der Gesellschaft von entscheidender Bedeutung ist. Sie glauben, dass Wertekonsens das grundlegende Integrationsprinzip in der Gesellschaft bildet. Und wenn Mitglieder der Gesellschaft gemeinsame Werte haben, haben sie daher auch ähnliche Identitäten, was zur Zusammenarbeit beiträgt und Konflikte vermeidet. Der Wertekonsens stellt auch sicher, dass die Menschen Folgendes teilen: - Ziele, Rollen und Normen. Normen können als spezifische Richtlinien für angemessenes Verhalten beschrieben werden. zum Beispiel anstehen beim Kauf von Dingen.

Funktionsalternativen:

R. Merton schlug vor, Institutionen wie Religion und Familie durch Alternativen wie Ideologien wie den Kommunismus zu ersetzen, und er argumentierte, dass sie weiterhin die gleichen Funktionen in der Gesellschaft ausüben könnten.

Gesellschaftsordnung:

Funktionalisten glauben, dass es vier Hauptgrundbedürfnisse gibt, die ein Individuum benötigt, um in der Gesellschaft zu existieren. Sie glauben auch, dass diese vier Grundbedürfnisse für die Aufrechterhaltung der sozialen Ordnung unerlässlich sind. Sie sind: Nahrung, Unterkunft, Geld und Kleidung.

Funktionalismus und Bildung: Durkheim glaubt, dass Bildung die Normen und Werte der Gesellschaft überträgt. Bildung bringt eine Masse zusammen und verwandelt sie in ein geeintes Ganzes, was zu sozialer Solidarität führt. Parsons (1961) glaubt, dass Bildung zu universalistischen Werten führt und dass Bildung eine Verbindung zwischen der Familie und der Gesellschaft im weiteren Sinne herstellt, was wiederum zu einer sekundären Sozialisation führt. Bildung ermöglicht es den Menschen auch, sich auf ihre zukünftigen Rollen in der Gesellschaft vorzubereiten.

Schulen vermitteln den Wert der Leistung und den Wert der Chancengleichheit.

Bildung hilft dabei, Menschen mit passenden Jobs zusammenzubringen.

Funktionalismus und Familie: George Peter Murdock glaubt, dass die Familie vier wichtige Funktionen für die Gesellschaft bietet: sexuelle, reproduktive, wirtschaftliche und erzieherische.

Die Familie ist der Hauptpunkt der Sozialisation, indem sie den Kindern Werte und Normen vermittelt. Familie stabilisiert auch erwachsene Persönlichkeiten. Eine Familieneinheit bietet jedem Menschen in der Beziehung emotionale Sicherheit.

Funktionalismus und Medien: Die Medien handeln im öffentlichen Interesse, indem sie die Interessen des Publikums widerspiegeln. Es zeigt die öffentliche Meinung. Die Medien verstehen, dass die Gesellschaft eine große Vielfalt an Kulturen hat, und dies zeigt sich in der Vielzahl der darin behandelten Geschichten.

Funktionalismus und Verbrechen und Abweichung: Durkheim zeigt uns, dass es eine Gesellschaft gibt, und dass es diese Einheit ist, die Gesellschaft genannt wird, die Kriminalität und Abweichung erzeugt. Kriminalität und Abweichung sind sozial konstruiert - es handelt sich nicht um natürliche, offensichtliche oder theologisch inspirierte Kategorien. Es sind Konzepte, die nur von der Menschheit in die Welt gebracht wurden. Darüber hinaus geht Durkheim darüber hinaus und zeigt uns, wie sozial konstruierte Definitionen von Kriminalität und Abweichung zu einer umfassenderen sozialen Struktur verbunden sind.

Funktionalismus und Religion: Religion trägt zur sozialen Struktur und zum Wohlergehen der Gesellschaft bei. Dies geschieht, indem Werte und Konsens vermittelt werden. Emile Durkheim argumentierte, dass sich die gesamte Gesellschaft in das Heilige und das Profane (nicht-religiöse) aufteilt. Durkheim stellte fest, dass Totenismus die grundlegendste Form der Religion mit kleinen Gruppen war, die Symbole wie Pflanzen oder Tiere verwendeten. Durkheim sah das gesellschaftliche Leben als unmöglich an, ohne die gemeinsamen Werte und Normen, die durch das kollektive Gewissen erreicht wurden. Religion hat Werte und Normen, die zwischen Gruppen geteilt werden. Dies stärkt die Integration der Gesellschaft. Parsons argumentierte, dass religiöse Überzeugungen Richtlinien liefern und dass diese Richtlinien allgemeine Prinzipien und moralische Überzeugungen aufstellen, die Stabilität und Ordnung für die Gesellschaft schaffen.

Funktionalismus und Politik: Talcott Parsons glaubte an einen Wertekonsens. Macht wird verwendet, um kollektive Ziele zu erreichen, z. materieller Wohlstand. Jeder profitiert von Macht (eine variable Summe von Macht). Autorität wird in der Regel von der Mehrheit als legitim anerkannt, da sie zur Erreichung gemeinsamer Ziele beiträgt.

Mit freundlicher Genehmigung von Lee Bryant, Direktor der Sechsten Klasse der Anglo-European School, Ingatestone, Essex


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